Alles, was es über meine Touren zu sagen gibt

Autor: Klaus Mairhöfer Seite 2 von 3

Südchina – Tibet Teil 3 (Frühjahr 2019)

Auch die Shangri-la umgebende Hochebene dieser sagenumwobenen Stadt ist von einer üppigen Vegetation geprägt, wobei immer wieder erstaunt, dass bei dieser an Gemüsen so reichen Landwirtschaft alles noch total von Hand funktioniert. Jede Zwiebel wird sozusagen von Hand gestochen. In Shangri-la selbst war es bitterkalt. Die auf 3.000 m gelegene Stadt macht zunächst bei der Einfahrt den gleichen Eindruck wie alle anderen chinesischen Regionalstädte, in welche man bei nachmittäglichem Sonnenschein einfährt. Aber man darf an dieser Stelle nicht vergessen, dass 3.000 m Höhe ein eigenes Wetter prägt.

Südchina – Tibet Teil 4 (Frühjahr 2019)

Ja es stimmt, wir wurden zu Tagesbeginn von unserem Tourguide gewarnt, denn er wies uns deutlich darauf hin, dass wir alles Warme, was wir haben anziehen sollen. Wir brechen auf und bleiben zunächst auf 4.000 m Höhe, um über ein schier endloses Hochplateau zu fahren, welches sich mehr als 100 km lang erstreckt. Was uns einfach nicht bewusst war, sind die herrschenden Temperaturen. Da es ein sonniger Tag war gönnte uns der Wettergott 2° plus.

Südchina – Tibet Teil 5 (Frühjahr 2019)

Vielleicht noch ein Wort zur Bevölkerung. Wir sind durch das Gebiet der Bai (Dali Region), der Naxi (Yunnan Provinz), der Yi (Provinz Sichuan), der Tibeter und der Mosuo (Lugu Lake) gefahren. Bei den Letztgenannten handelt es sich um eine Bevölkerungsminderheit, die zu den letzten matrilinearen Gesellschaftsstrukturen der Welt zu zählen ist.

Südchina – Tibet Schlussbemerkungen

Es gab so viele Eindrücke und Sehenswertes, manches war uns fremd und wir mussten uns unserem Augenschein erst „nähern“, um zu verstehen. Was ich hier beschrieben habe, sind meine Eindrücke. Es mag sein, dass der/die eine oder andere in der Gruppe andere Empfindungen hat, das ist so. Viele Geschehnisse und kleine Erlebnisse sind auch nicht immer und direkt mit einem Abschnitt der Strecke zu verbinden und daher hier noch ein paar generelle Eindrücke und Bemerkungen:

4.995 km nach Küküllökemènyfalva (Karpaten Juli)

Wann immer es mich in südliche Gefilde zieht, sind erst mal viele Kilometer deutsche Autobahn angesagt. Am besten auf der rechten Spur, denn die ist in der Regel frei, da die meisten Fahrer die Mittelspur nutzen und bei einem Adrenalinstoß wechseln sie auf die Überholspur und beschleunigen mit fünf Kilometer höherer Geschwindigkeit, als der zu Überholende. Ich spar mir das alles und fange mit der Geschichte in Görlitz an. Spannende Stadt, die mittendrin in der toll erhaltenen und wieder hergerichteten Altstadt das Navi mit all den Einbahnstraßen und Sackgäßchen nahezu zur Verzweiflung treibt.

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